Ein Kinder- und Jugendparlament für Spandau?

Mit der möglichen Etablierung eines Kinder- und Jugendparlamentes (KJP) haben wir uns auf unserem letzten Jusotreff auseinandergesetzt. Dazu hatten wir Vertreter aus Charlottenburg-Wilmersdorf zu Gast, die uns über die – erstaunlich weit gefassten – Handlungsspielräume eines Solchen, informierten.

So ist es zum Beispiel möglich, Anträge des KJP direkt in die BVV zu übergeben und so für die Belange der Jugendlichen im Bezirk einzutreten. Die Arbeit im KJP ist vielmals in Projekten orientiert, die in jeweilige Arbeitsgemeinschaften ausgegliedert werden. Für öffentlichkeitswirksame Arbeit zum Erreichen der gesteckten Ziele in den AGs steht dem KJP ein eigenes Budget zu, über das es selbstbestimmt entscheiden kann. Die Mitglieder werden in den Schulen gewählt.

Neben anderen Initiativen, Spandau für jungen Leute attraktiv zu halten, könnte dem KJP daher eine Schlüsselrolle zukommen; da es sich ja selbst aus Spandauer Jugendlichen zusammensetzt, die dann auch die nötigen Änderungen beraten können. Ein positiver Nebeneffekt dabei ist noch, dass die Jugendliche (Kommunal-) Politik direkt mitgestalten können und somit für gesellschaftliche und politische Angelegenheiten im Allgemeinen sensibilisiert werden.

Die Initiirung eines solchen KJP wird deshalb im moment intensiv von uns beraten. Am Ende dieser Beratungsphase wird wahrscheinlich ein Beschluss für den Aufbau eines KJP in Spandau stehen.

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