​Wie geht es weiter mit der rot-grünen Zusammenarbeit in der künftigen Regierung Berlins? Gemeinsam mit dem Bürgermeister a.D. Walter Momper und Rolf Wiegand wollen wir auf die bisherigen Erfahrungen zurückblicken und einen Ausblick auf die kommende Legislaturperiode geben.

Wir laden euch herzlich zu unserer kommenden Juso Sitzung am Mittwoch, 16.11.2016 um 19:00 Uhr ins Rathaus Spandau ein. Diese Sitzung ist eine gemeinsame Sitzung mit der jungen AfA Berlin und widmet sich dem Thema der aktuellen Koalitionsverhandlungen auf Landesebene. 

Wir freuen uns darauf im Besonderen, die häufig spezielle Zusammenarbeit unserer Partei mit den Grünen in Berlin zu beleuchten. Dazu freuen wir uns auf spannende Perspektiven aus der Vergangenheit und den aktuellen Verhandlungen. Mit uns beleuchten das Thema der Rot-Grünen Zusammenarbeit in Berlin, der Regierende Bürgermeister a. D. Walter Momper, der nicht nur den Senat führte als in Berlin die Mauer fiel, sondern auch, das erste Rot-Grüne Bündnis in Berlin wagte. Zusammen mit Rolf Wiegand, der den Themenbereich Arbeit und Soziales, in den derzeitigen Koalitionsverhandlungen mit verhandelte bekommen wir auch ein Gefühl dafür, wie die Zusammenarbeit heute aussehen kann und aussieht. 

Dieses spannende Thema wollen wir mit vielen interessierten unter euch diskutieren und geben uns deshalb etwas mehr Raum, die Sitzung findet deshalb im Rathaus Spandau, Raum 202 statt. 

Wir freuen uns auf diese spannende Diskussion mit unseren spannenden Gästen und auf euer zahlreiches Erscheinen.

Sitzung am 7. September entfällt 

Da wir alle einen Großteil unserer Kraft in den Wahlkampf stecken, sollten wir sie auch da bündeln. 

Es ist daher in unser aller Interesse, im Endspurt für ein freies und weltoffenes Berlin unseren Sitzungsrhytmus am 21. September  wieder aufzunehmen. Dadurch sehen wir uns heute Abend nicht. Die Einladung für die nächste Sitzung
erhaltet ihr dann mit allen Infos nächste Woche. 

Bis dahin geben wir weiter alles, bis wir gemeinsam am 18. unseren Wahlsieg feiern können.  

Rechtspopulisten keinen Fußbreit Straße überlassen

Am heutigen Tag demonstrierten ca. 3000 Rechtspopulisten und Rassisten (u.a. „Neonazis, Hooligans, sogenannte Reichsbürger[*inn]en, Pegida-Sympathisant[*inn]en und auch Rocker“ Quelle: bit.ly/1RWYGIu – Genderung von uns ) im Regierungsviertel unserer ansonsten so bunten und weltoffenen Stadt.
Unter den Gegendemonstrant*innen waren auch Spandauer Jusos und SPD-Mitglieder. Die leider Zahlenmäßig unterlegenen ca. 1000 Mitglieder diverser Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, linker Gruppen, Initiativen und andere Antifaschisten stellten sich mit Fahnen, Lautstärke und Transparenten gegen rückwärts gewandte, unsoziale und rassistische Forderungen.
Wir können trotz der personalen Unterzahl keinen wirklichen Erfolg vermelden, da die Rassist*innen geplante Route durch das Herz unserer Stadt und der deutschen Demokratie weitestgehend ungestört und unter dem Schutz von 1300 Polizist*innen gehen konnten.
Trotzdem können wir, auch nach den heutigen Erlebnissen festhalten:
Alle Menschen sind Ausländer*innen, fast überall.
Alle Rassist*innen sind Arschlöcher, überall.

Frei.Wild sind Scheiße und hier sind die Beweise

Gegen Frei.Wild!

Die Band „Frei.Wild“ ist momentan groß in den Medien. Erst zog sie wegen eines Shitstorms ihre Teilnahme am With Full Force Festival zurück, jetzt wurde ihr die Echonominierung entzogen- zu Recht? Wir meinen: Ja!

Denn „Frei.Wild“ verpackt in ihren Texten völkischen Nationalismus, antidemokratische und islamophobe Textstellen in ein rebellisches Outfit. Sie sorgen dafür, dass rechtes Gedanken“gut“ wieder salonfähig gemacht wird und einen Einzug in die Gesellschaft erhält. Wir wollen und werden das nicht hinnehmen und stellen uns gegen „Frei.Wild“. Mehr lesen

Gegen das Vergessen!

Vor etwa 80 Jahren, am 30.01.1933, gelang es der NSDAP und ihrem Führer Adolf Hitler die Regierungsgewalt im Deutschen Reich zu übernehmen. Diese „Machtergreifung“ legte den Grundstein für die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Dies bedeutete das Ende für die noch junge Demokratie in Deutschland. Das daraufhin grausam herrschende NS-Terrorregime hinterließ Millionen Tote, Vertriebene, zerstörte Familien und einen enormen wirtschaftlichen Schaden für Europa und die Welt.

Auch heute, Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg ist die auf Intoleranz und Hass basierende nationalsozialistische Ideologie immer noch in den Köpfen Einiger präsent.

Diesen Umstand können und wollen wir, die Jusos Spandau, nicht akzeptieren!

Wir vergessen nie!

 

 

 

In Gedenken an die Opfer, Verfolgten und alle, die im Widerstand gegen das Dritte Reich ihr Leben riskierten.

 

 

 

Artikel: Maik Henryk

Bildquelle: olga meier-sander / pixelio.de

Jusos Spandau fordern öffentliche Grillplätze für den Bezirk!

Obwohl sich die CDU und die Polizei in Spandau generell gegen eine öffentliche Grillerlaubnis im Bezirk ausgesprochen haben, fordern wir Jusos das Bezirksamt weiterhin auf, sich nach geeigneten Flächen für gemeinschaftliches Grillen umzusehen.

Unserer Meinung nach konnte nicht überzeugend dargelegt werden, warum das Grillen im öffentlichen Raum in ganz Spandau unmöglich sein sollte, nur weil der Költzepark dazu nicht geeignet sein mag.

Weiterhin ist es ein Unding der Polizei und der Bezirks-CDU allen Spandauer Mitmenschen ein Alkohol-, Lärm- und Gewaltproblem anzudichten, nur weil man sich zum Freiluftgrillen verabreden möchte.

Gerade einkommensschwachen Familien, die in einer Mietwohnung wohnen, sollte die Möglichkeit gegeben werden, im Sommer auch mal zu grillen. Dies würde die Lebensqualität als auch die Attraktivität des Bezirks enorm steigern.

Wir sind der Ansicht, dass es im Bezirk genügend geeignete Flächen für ein solches Vorhaben gibt (Bsp.: am Kiesteich, Wröhmännerpark, etc.). Auch eventuellen Problemen mit der Nachtruhe könnte durch eine zeitliche Beschränkung von z.B. 12-20 Uhr vorgebeugt werden.

Wir fordern daher den zuständigen Stadtrat Röding auf, endlich seiner Arbeit gewissenhaft nachzugehen und ergebnisoffen eine Grillerlaubnis für alle möglicherweise nutzbaren Flächen zu prüfen!

Ein Kinder- und Jugendparlament für Spandau?

Mit der möglichen Etablierung eines Kinder- und Jugendparlamentes (KJP) haben wir uns auf unserem letzten Jusotreff auseinandergesetzt. Dazu hatten wir Vertreter aus Charlottenburg-Wilmersdorf zu Gast, die uns über die – erstaunlich weit gefassten – Handlungsspielräume eines Solchen, informierten.

So ist es zum Beispiel möglich, Anträge des KJP direkt in die BVV zu übergeben und so für die Belange der Jugendlichen im Bezirk einzutreten. Die Arbeit im KJP ist vielmals in Projekten orientiert, die in jeweilige Arbeitsgemeinschaften ausgegliedert werden. Für öffentlichkeitswirksame Arbeit zum Erreichen der gesteckten Ziele in den AGs steht dem KJP ein eigenes Budget zu, über das es selbstbestimmt entscheiden kann. Die Mitglieder werden in den Schulen gewählt.

Neben anderen Initiativen, Spandau für jungen Leute attraktiv zu halten, könnte dem KJP daher eine Schlüsselrolle zukommen; da es sich ja selbst aus Spandauer Jugendlichen zusammensetzt, die dann auch die nötigen Änderungen beraten können. Ein positiver Nebeneffekt dabei ist noch, dass die Jugendliche (Kommunal-) Politik direkt mitgestalten können und somit für gesellschaftliche und politische Angelegenheiten im Allgemeinen sensibilisiert werden.

Die Initiirung eines solchen KJP wird deshalb im moment intensiv von uns beraten. Am Ende dieser Beratungsphase wird wahrscheinlich ein Beschluss für den Aufbau eines KJP in Spandau stehen.

Zeitzeuge des Nationalsozialismus zu Gast bei uns

Am Mitwoch, den 4. April hatten wir den Genossen Günther Lorenz bei uns zu Gast. Günther hat den zweiten Weltkrieg und damit auch den Nationalsozialismus am eigenen Leibe erlebt.

Eindrucksvoll berichtete Günther uns von seinen Eindrücken aus jener dunklen Zeit. Persönliche Anekdoten machten seinen Vortrag besonders interessant. Auch die unmittelbare Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, in der Günther den Jusos beitrat, kam nicht zu kurz.

„Wir müssen Zeitzeugen ermutigen, ihre Erfahrungen weiterzugeben, vor allem an Jugendliche, solange sie dies noch können“, so Lukas Schulz nach dem eindrucksvollen Vortrag.

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